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 Das Lilienfeld (Aron's Grab)

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Latarius
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Name: Latarius Ashnazei
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BeitragThema: Das Lilienfeld (Aron's Grab)   Di Feb 16, 2010 11:12 am

Das Lilienfeld ist eine riesige Lichtung des großen Waldes un der Nähe der Hütte der Heilerin.
Die gesamte Lichtung ist mit magischen Lilien bewachsen, die Innos hier einst zum Gedenken an seinen vater gepflanzt hatte.
Die Lilien haben die Eigenschaft, durch ihre Farbe die magische Aura der Wesen in ihrer Nähe preiszugeben. Hierbei nehmen die Lilien jeweils die Farbe der Aura in einem Radius um das Wesen an, der dessen magischer Kraft entspricht. Dies variiert von wenigen Quadratmetern bis hin zum gesamten Feld - sofern es ein Dreigestirn betritt.
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Alexis
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BeitragThema: Re: Das Lilienfeld (Aron's Grab)   Mo Apr 19, 2010 12:38 am

Alexis musste jedesmal schmunzeln, wenn die weißen Lilien auf diesem Feld aufleuchteten, wenn er es betrat. Es war einfach nur wunderschön und er fühlte sich seinem alten Meister sehr verbunden, wenn er hier war. Aron hatte Lilien immer sehr geliebt.

Doch dann erschauerte er, als sich ein hellgrauer Fleck inmitten der Reinheit zeigte und für einen Moment befürchtete er schon, der Zweifel über sein Handeln bei Auris habe seine Aura erneut getrübt. Wie damals, als ihm seine Reue über Alexians Tod den Ausstoß aus der astralebene beschert hatten.
Er kniff kurz die Augen zu und schüttelte den Kopf. Nein, das konnte nicht sein. Er war jetzt weißes Dreigestirn im Gegensatz zu damals und das war einfach unmöglich!

Also näherte er sich dem dunklen Fleck, in dessen Mitte sich bald eine zierliche Gestalt präsentierte, deren hellgraue Augen verloren in den Himmel aufsahen, während sie mit dem Rücken in den Lilien lag und ihn nicht einmal bemerkte, als er direkt neben ihr stand.
Alexis hatte die Gestalt erkannt und kniete sich zu ihr herunter, berührte sie sachte an der Schulter und lächelte ihr besorgt zu.
"Xenia die Graue, wir haben uns lange nicht gesehen." grüßte er sie mit ruhiger, vertrauter Stimme. Er kannte sie schon seit sie beide an die Schule gekommen waren und hatte sie damals oft beschützt, wenn sie Ärger mit ihrer dämonischen Seite gehabt hatte. Er hatte sie etliche Male getröstet und letztendlich hatten sie oft miteinander zu tun, als Aron Alexis unter seine Fittiche nahm und sein Potenzial erkannt und gefördert hatte.

Die Halbdämonin drehte ihm langsam den Kopf zu und ihr Blick schien durch ihn hindurch zu gehen. Dennoch erkennte sie ihn, was ihre heisere Stimme verriet, die danach klang, als wenn sie sie selten benutzte.
"Alexis... Dreigestirn. Warum so förmlich, alter Freund?" fragte sie, als sie sich langsam aufsetzte und ihren Blick verklärt über die Lilien schweifen ließ, die deutlich heller leuchtete, was sie von dort unten nicht hatte erkennen können.
"Du bist es wirklich." stellte sie fest, als sie das leuchtende Weiß um sich sah. Das konnte nur Alexis' Aura sein. "Vater wäre froh, dass du hier bist. Aber sonst überstrahlst du meine Aura, wenn wir beide hier sind. Ist etwas nicht in Ordnung?" fragte sie und ihr Blick wurde langsam aufmerksamer.
Alexis beobachtete ihr Verhalten und diese Wandlung von der apatischen Grabwächterin zur lebendigen Graumagierin.
"Nein, ich bin nur etwas erschöpft. Es war ein ereignisreicher Tag." antwortete er beschwichtigend und lächelte ehrlich. "Dasselbe könnte ich dich fragen. Ich kenne deine Aura gut - du bist geschwächt, Xenia. Wie lange lagst du hier schon so?" fragte er sie gleich direkt, da umständlichen Annäherungen an ein Thema Xenia schnell dazu verleiteten, es von vornherein zu umgehen.

Sie schwieg und entzog sich seinem Blickkontakt.
"Wie lange willst du das so weitermachen? Etwa bis du ihn endlich wiedersehen kannst? Ist es das?" fragte er und dass sie das Gesicht abwandte, war ihm Antwort genug, um sie an den Schultern zu fassen und wieder zu sich zu drehen.
"Xenia! Das ist Irrsinn! Du musst damit aufhören! Glaubst du, Aron hätte das so gewollt? Er würde weinen, könnte er dich so sehen und wenn du mich fragst, wo immer er jetzt ist, er denkt an dich und sein Herz ist bei dir.
Du kannst ihm nicht das Herz brechen, indem du ihm jetzt folgst! Das hat er nicht verdient... er wollte doch, dass du glücklich bist und deinen eigenen Weg findest!" Seine Worte schienen sie nun doch zu treffen und er fühlte, wie sie begann zu zittern.
"Xenia..." Um ihr zu ersparen, dass sie vor ihm weinte, nahm er sie kurz in den Arm. "Ich versteh doch, dass du leidest. Ich habe meinen Bruder heute besucht und ihm ebenfalls einige Gedanken anvertraut, aber ich werde mich unterstehen, ihm zu folgen, so sehr er mir auch fehlt! Es wäre Alexians Wunsch, dass Viridian in guten Händen ist - dafür ist er gestorben und diesen Wunsch versuche ich mit aller Kraft zu erfüllen.
Aron's Wunsch war, dass es seinen Liebsten gut geht. Mach ihn stolz, Xenia! Steh auf und geh deinen Weg. Er war so glücklich, als du endlich langsam zu dir selbst fandest und deine Magie beherrschen lerntest, weißt du noch? Er hat es immer bewundert, auch deine Dämonenmagie zu sehen und er wäre so froh, wenn du die Lehren der Graumagie weitertragen würdest als Letzte eurer Disziplin. Und ich auch!" lächelte er ihr zu, als er sie wieder losließ und aufstand, um ihr die Hand zu reichen.
"Komm, steh auf. Wenn du ihm wirklich nah sein willst, warum gehst du dann nicht an Orte, die an sein Leben erinnern, statt an seinen Tod? Du beherrschst deine Kräfte noch immer nicht vollständig, warum gehst du nicht wieder zu Akademie und übst dich darin, um deinen Vater stolz zu machen?" Auch wenn sie die ganze Zeit über nur zugehört und nichts gesagt hatte, konnte Alexis die Gedanken an ihrer Mimik ablesen. Es schien geklappt zu haben, dass sie seinen Worten Glauben schenkte und sich dazu aufraffte, schließlich die dargebotene Hand zu ergreifen und sich daran hoch zu ziehen.
"Na also." lächelte er zufrieden. "Ich kann dich leider nicht begleiten, aber ich kann dir eine anstrengende Reise ersparen!" nickte er und richtete seinen Blick gen Himmel, bevor er einen gedanklichen Ruf aussandte und ein weißer Rabe sich am Himmel zeigte.
"Sireon wird dich sicher dorthin geleiten." versprach er ihr und tauschte einen Blick mit seinem Boten, , bevor dieser seine Flügel ausbreitete und dabei auf eine Größe heranwuchs, in der er Xenia problemlos auf seinem Rücken tragen konnte. Er kniete sich neben sie und Alexis half ihr beim Aufsteigen, bevor sie sich noch bei ihm bedankte und dann mit Sireon abhob.
"Keine Ursache..." antwortete er ihr leise, als sie sich schon immer weiter entfernte und die Lilien nun wieder in vollstem Weiß erstrahlten. "...letzte der Grauen." fügte er leise hinzu und lächelte traurig, woraufhin er sich in die Blumen kniete und eine Blüte mit der Hand umspielte.
"Ihr fehlt mir auch, Meister. Ich hoffe, ich kann dennoch eine Hilfe sein. Xenia helfe ich sehr gern, auch wenn ich mir so sicher war, eure Tochter würde eines Tages zum Dreigestirn aufsteigen! Sie ist doch die letzte, die das Erbe der Graumagier in sich trägt.
Ohne euch ist es kein wahres Dreigestirn mehr. Ich habe Angst, dass Innos und ich das Gleichgewicht allein nicht halten können!
Die Bürde, die ihr uns damit auferlegt, ist nicht gering! Sicher steckt wieder irgendein höherer Plan dahinter, richtig? Die Welt und ihre Gegensätze, die sich auf wundersame Weise ausbalancieren... ich vermisse eure Lehrstunden, aber das ist der Lauf der Dinge, wir ihr immer sagtet.
Dennoch gibt es Dinge, die mich beunruhigen. Was Auris gesehen hat, die Magierkiller, wie er sie beschrieb... wenn solch ein Volk existiert, sollte ich sie mir zumindest ansehen. Nicht dass sie uns eines Tages überfallen wie einst die Dämonen und wir dann völlig unvorbereitet sind!" teilte er seinen Gedanken der Stille über dem Lilienfeld mit, bevor er sich auf dem Weg machte und gen Osten zog - auf traditionelle Art, ohne Magie anzuwenden.

tbc: Grenzgebiet der Templer / Der Waldrand

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