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 Alexianus de Viridian

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Alexis
Weißes Dreigestirn
Weißes Dreigestirn
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Anzahl der Beiträge : 97
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Charakterbogen
Name: König Alexianus de Viridian
Rasse: magiebegabter Mensch
Alter: 30, optisch jünger^^

BeitragThema: Alexianus de Viridian   Di Feb 02, 2010 4:01 pm

Allgemeine Daten:

Name: König Alexianus de Viridian
(Um Verwechslungen zu vermeiden, nennt man ihn Alexis und seinen - eigentlich gleichnamigen - Bruder Alexian)

Volk: Mensch (weißer Magier)

Alter: 30 (durch seine starke Magie ist seine Alterung verlangsamt - dasselbe gilt auch für seine geliebte Gattin Shaheira)

Kampfstil: weiße und mentale Magie (gelegentlich wendet er auch graue Magie an, die ihm sein Mentor Aron lehrte)

Aussehen: weißes (früher dunkles) Haar, blasse Haut, eher zierliche Statur

~ ~ ~

Charakter-Spezifisches:

Familie:
Mutter: Ayaris (nicht adligen Geblüts)
Vater: Aerion de Viridian (direkter königlicher Abstammung) - tot
Zwillingsbruder: Alexianus de Viridian (Alexian) - tot
Mentor: Aron d'Noir (ehem. graues Dreigestirn) - tot
Ehefrau: Shaheira de Viridian (ehem. de Verron)
Stiefsohn: Ceros de Verron - tot
Söhne: Auris Arion de Viridian (mögl. Thronfolger)
Leef Leon de Viridian (mögl. Thronfolger)

Fähigkeiten:
~ Gedankenrede
~ weiße, mentale und graue Magie
~ Schwertkampf
~ Intelligenz und Verständnis

Einschränkungen:
~ eher zurückhaltend und nachdenklich
~ will Probleme immer allein lösen, ohne andere mit hinein zu ziehen
~ schützt geliebte Menschen bis zur Selbstaufgabe

Vorlieben:
~ seine Familie um sich haben
~ Spaziergänge in freier Natur
~ das Grab seines Bruders oder Arons besuchen
~ freundschaftlichen Umgang mit Innos pflegen

Abneigungen:
~ Gewalt und Krieg
~ Einsamkeit

Besonderheiten:
~ königliches Blut -> König von Viridian
~ magische Fähigkeiten, die sich mit Innos die Waage halten -> weißes Dreigestirn

~ ~ ~

Werdegang:

Kurze Schilderung der Ereignisse, die den Chara geprägt haben:

Es war eine laue Spätsommernacht, in der es ein schlaues Dienstmädchen geschafft hatte, sich in die Gemächer des jungen Königs Aerion zu schleichen, um etwas daraus zu stehlen. Sie war dabei erwischt worden, doch nicht von der garde, sondern vom König selbst. Anstatt zu fliehen, begann sie ihn zu verführen und man streitet sich darüber, ob sie ihn tatsächlich geliebt habe. Sicher ist, dass in dieser Nacht im Spätsommer noch mehr passierte als nur harmlose Blickkontakte, denn der Beweis fand sich später, als jenes Dienstmädchen mit dem Namen Ayaris schwanger wurde. Obwohl es Aerion in Schwierigkeiten brachte, da er der Prinzessin der Dämonen - Selena - versprochen war, stand er zu seiner Liebe und erwählte Ayaris zu seiner Braut. Es war der Beginn des großen Krieges gegen die Dämonen, obwohl doch die geplante Hochzeit endlich den Frieden bringen sollte.
Im darauf folgenden Winter führte Aerion sein Heer in die Schlacht, um die Frauen und Kinder Viridians zu verteidigen und verlor dabei sein Leben.
Ayaris' Herrschaft begründete sich nur auf die königlichen Erben, die in ihrem Mutterleib heranwuchsen. Daher konnte sie sie auch nicht töten, um selbst an der Macht zu bleiben, denn sie waren die letzten und einzigen Prinzen königlichen Geblüts.
Der Ältere erbte die Intelligenz und Gerissenheit der Mutter und war darüber hinaus ein begabter Kämpfer,
der Jüngere dagegen glich mehr dem Vater in seiner Ehrlichkeit und Tugend, mit denen er für diejenigen einstand, die ihm etwas bedeuteten. Außerdem besaß er ein gewisses magisches Potenzial, vor dem sich die Leute fürchteten, weil sie Magie meist nur von ihren schlimmsten Feinden, den Dämonen, her kannten.
Manche deuteten es als Fluch der verschmähten Dämonenprinzessin Selena und aus diesem Grunde sollte auch verhindert werden, dass dieses Kind einmal König werde. Natürlich durfte man einen Thronfolger nicht einfach töten, also ersann Königin Ayaris einen Plan: Im Alter von 13 Jahren sollten die Brüder auf Leben und Tod um den Thron kämpfen und der Sieger sei König! Man ließ dem Älteren eine angemessene Ausbildung in der Kampfkunst zukommen und lehrte ihn alles Wichtige. Der jüngere wurde abgewiesen und insgeheim von Attentätern verfolgt - was offiziell nie bestätigt wurde. Es ist bekannt, wer diesen Kampf gewann, doch noch immer glauben viele das Gerücht, Alexis mit seinen magischen Kräften sei die Rache der Dämonenprinzessin.

Alexis wurde zusammen mit seinem älteren Zwillingsbruder in das Königshaus der Menschen geboren.
Doch schon allein damit tauchten die ersten Probleme auf, denn Zwillingsprinzen verhießen Unglück. Dieses Omen berief sich auf die Geschichte der ersten Menschenkönige, die ebenfalls ein Zwillingspaar gewesen waren. Sie hatten das Land in einem blutigen Krieg fast geteilt, bis einer von beiden im Kampf fiel und wieder Frieden einkehrte. So wurde fortan beschlossen, dass es sich bei jedem Zwillingspaar an ihrem 13. Geburtstag entschied, wer von beiden König werden sollte und welcher zum Erhalt des Friedens sterben musste.
Bei Alexis und seinem Bruder verhielt es sich nun so, dass der ältere von vornherein der Liebling der Mutter gewesen war, die zu entscheiden hatte. Alexis war schon als Kind oft im Kerker gehalten worden und daher früh an Schmerzen gewöhnt. Er nahm sie nicht einmal mehr richtig wahr und es war ihm auch egal, denn er wusste, dass er derjenige sein würde, der sterben würde. Deshalb machte er sich wenn er einmal herausgehen durfte auch nie Gedanken darüber, wen er tötete. Es war nötig um zu überleben, wenn man bei allen Bürgern verhasst war. Als nun das letzte Jahr anbrach, stellte die Königin Mutter den Prinzen eine Aufgabe:
Wer von ihnen den höheren Rang als Schwertkämpfer erreichte, sollte König werden. Alexis war damit absolut klar, dass sie ihn auf legale Weise auszustechen gedachte. Denn im Gegensatz zu seinem kampfbegabten Bruder besaß Alexis vielmehr die Fähigkeiten eines Magiers und war in der Schwertkunst einfach unterlegen. Nicht nur das, es würde ihn auch keine Gilde bei sich aufnehmen, weil er verhasst war.
Die einzige Mglichkeit, die sich ihm bot, war sich als sein vom äußerlichen her identischer Bruder auszugeben. Doch er tat dies nicht, um zu lernen, sondern um die Stadt zu verlassen und in dem neutralen und relativ abgeschotteten Dörfchen Endeva Schutz zu suchen. Es war neutraler Boden, da hier eher der berühmteste Bürger als die Königin das Sagen hatte. Und sein Name war Aron. Nicht einmal die Königin wagte es, sich mit dem Schwarzmagier anzulegen und legte daher keinen Finger an sein Heimatdorf. Alexis versteckte sich hier fast das ganze Jahr über und hoffte einfach darauf, dass sein Bruder ihn nicht allzu schnell fand. Alexis war hier einfach ein Reisender, der freundlich begrüßt und geachtet wurde. Aber er spürte das Unbehagen der Bürder und hörte das Gerede über den Magier Aron. Wie er seine Familie im Stich gelassen und seine Frau sich das Leben genommen hatte. Sein Sohn Innos war anscheinend ungefähr in Alexis' Alter. Er hörte, dass er bereits mit 14 Jahren zum Count wurde und dachte daran, dass er seinen 13. Geburtstag nie erleben würde, denn er hatte keine Schwertkunst erlernt.

Doch zwei Wochen später kam alles anders. Sein Bruder betrat das Dorf und wurde sogleich mit "Guten Tag, Alexis!" begrüßt, was ihm sagte, dass dieser sich höchst wahrscheinlich hier befinden musste. Ihr Aufeinandertreffen auf den Feldern am Rande des Dorfes ging nicht ohne die erstaunten Blicke einiger Bauern vonstatten. Plötzlich erinnerten sie sich an die Geschichten aus dem Königreich von den Zwillingsprinzen, die durch einen Kampf auf Leben und Tod die Thronfolge ausfechten würden. Erst im Nachhinein würde ihnen klar, dass der stille Junge Alexis einer jener Kronprinzen war. Bald sammelten sich immer mehr Menschen, um sich das Schauspiel anzusehen, das sich offenbar in ihrem Dorf abspielen sollte.
Alexis tand seinem Bruder unbewaffnet gegenüber und blickte starr in den Himmel, während der Ältere das Schwert zog und auf ihn zuging.
"Ich sehe, Alexianus, du hast dich nicht verändert." sagte er nicht ganz ohne Hohn in der Stimme und streckte seine Hand mit dem Schwert aus. Die Klinge richtete sich auf Alexis' Kehle.
"Kannst du das?" fragte dieser nur ohne seinen Bruder anzusehen.
"Ich wusste immer, dass man das Schicksal nicht betrügen kann. Beweise uns beiden, dass wir machtlos dagegen sind und stich zu. Werde ein guter König, indem du deinen Bruder tötest." Daraufhin zitterte die Schwertklinge leicht und als er seinen Bruder ansah, weinte er.
"Kein Mörder sollte König dieses Landes werden! Und ich glaube nicht an das Schicksal!"
Mit diesen Worten rammte er sich das Schwert zwischen die Rippen und fiel auf die Knie. "Ich erlöse... dich."
Alexis fing seinen Bruder noch auf und er flüsterte ihm zu "Du hast nie etwas Unrechtes getan!" bevor er mit einem zufriedenen Lächeln die Augen schloss und in seinen Armen starb.
Die Dorfbewohner gingen nun wieder zurück und kurz darauf hörte man nur noch die Vögel und das Summen der Bienen auf den Feldern.
"Was habe ich getan? Was habe ich nur getan?" murmelte Alexis, während das Blut seines erkaltenden Bruders durch seine Finger rann und im Boden versickerte. "Du sagst, ein Mörder soll nicht König dieses Landes sein, aber wieviele starben schon durch meine Hände? War das kein Unrecht?" Alexis weinte an diesem Tag noch lange über den Verlust seines Bruders.

Seit jenem Tag hatte Alexis kein Wort mehr gesprochen. Er hatte den Körper seines Bruders nicht unter Triumph ins Königreich, sondern zum Tempel des Blauen Mondes gebracht und dort beigesetzt. Nur er allein wusste, wo diese Stelle war, an die er eine Eiche gesäät hatte. Er wusste nicht, warum er ausgerechnet diesen Platz gewählt hatte. Er hatte irgendetwas Heiliges aus längst vergangener Zeit an sich und die Ruinen des Tempels verliehen dem Ort die passende Atmosphäre einer Grabstätte. Anfangs kehrte er nicht an diesen Ort zurück, da er einfach nicht mit seinen Schuldgefühlen zurechtkam. Später aber wurde ihm klar, dass sein Bruder ein wirklich weiser König war, denn er hatte sich für ihn, einen Menschen, der ihm wichtig war, geopfert. Er hatte ihn erlöst und es ihm freigestellt, ob er König werde oder nicht. Er war der Einzige gewesen, der Alexis geliebt und verstanden hatte und jetzt war er bereits vier Jahre tot. Als Alexis abermals den Ort besuchte, an dem die Eiche stand, war er ein geschulter Magier.
Er hatte dreieinhalb Jahre an der Magierschule unter Innos gelernt und später von Aron seinen Abschluss und den Titel "freier Magier" erhalten, da er sich nicht auf eines der Elemente festlegte. Aron spürte größeres Talent in dem Jungen und schulte ihn auf weiße Magie, die Alexis aufzusaugen schien wie ein Kind die Muttermilch. Alexis reifte zu einem der größten Weißmagier und wurde der gute Teil des Dreigestirns - solange dieses noch existierte.
Außerdem bestieg Alexis den Thron der Menschen, da der gewählte König Adanos, der ihn vertreten sollte, das Land in Krieg und Existenznöte stürzte.
Auch der Geist seines Bruders war nicht ganz unbeteiligt an Alexis' Entscheidung. Zu seiner Königin erwählte er Shaheira (geb. de Verron), die ihm bald darauf zwei Söhne schenkte.

Als sein Mentor Aron starb und sich kein neues graues Dreigestirn zeigte, schlossen er und Innos daraus, dass sie sich so perfekt ausglichen, dass kein graues Dreigestirn mehr vonnöten wäre.

Alexis besann sich seither auf seine Magie und nahm sein Amt fortan nur noch als rein repräsentative Stellung wahr. Er behält seinen festen Platz im obersten Rat und hat Veto-Recht, da man ihn trotz Umstrukturierungen im Reich doch für einen weisen Mann hält und mehr oder minder dazu nötigt, die Entscheidungen zumindest abzusegnen, die seine Frau als Königin trifft, was er persönlich nicht für ideal hält.
Alexis wäre es am liebsten, wenn Shaheira das Königreich bis zur Volljährigkeit ihrer Söhne führen würde, aber daraus wird wohl nichts werden und so ist er an die politisch-weltliche Seite Fantasias gebunden und kann sich nicht ohne Weiteres um die Angelegenheiten der Astralebene kümmern.

Ein Problem, das in jeder Hinsicht eine ungünstige Situation heraufbeschwört. Deshalb hat Alexis selbst es auch veranlasst, dass in Zukunft Dreigestirne nicht zur selben Zeit König von Viridian sein dürfen. Leider zieht man ihn trotz dieses durchaus geltenden Gesetzes immer wieder zu Regierungsbesprechungen heran und da ihm das Wohl des Reiches am Herzen liegt, kann er nicht anders als es zuzulassen.


Zuletzt von Alexis am So Feb 28, 2010 12:33 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Alter: 30, optisch jünger^^

BeitragThema: Re: Alexianus de Viridian   Mo Feb 15, 2010 2:33 pm

Also, ich mag mich xD
Auch wenn ich meine Geschichte wirklich mal kürzer zusammenfassen sollte, aber Alexis kapiert man als Charakter eigentlich recht schnell...

Möchte mich auch jemand WoBben?^^
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BeitragThema: Re: Alexianus de Viridian   Di Feb 16, 2010 10:40 am

WOB Razz bin mal so frei^^
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